Zum Inhalt springen

#MännerEins begrüßen die Zuschauer beim Heimspiel

Beim Minispielfest gibt es Medaillen

Mit den Fans im Rücken können wir alles schaffen

Die #Echazkrokodile pushen sich mit Hilfe ihrem Schlachtruf hoch

Marc Breckel jubelt nach einem erfolgreichen Tempo-Gegenstoß

Schon in der Jugend geht es eng zu

Die Fans stehen hinter ihrem VfL

Das Wohnzimmer der Echazkrokodile: die Kurt-App-Halle

Christine Schnitzer beim Torwurf

Die weibliche Jugend nach einem erfolgreichen Turnier

Gemeinsam zum Sieg

Marc Breckel beim Torwurf

Spende des Freundeskreis an die Handballjugend

TOP-News

Echazkrokodile wildern im Löwenkäfig

Rhein-Neckar- Löwen II- VfL Pfullingen 24:34 (14:18 ) Goller und Breckel erzielten zusammen 19 Tore

Da fegten die Rhein-Neckar-Löwen vor einer Woche die TGS Pforzheim mit 13 Toren Unterschied aus der Halle, wollten es mit dem VfL Pfullingen als klarer Favorit und Tabellenzweiter ebenso machen. Doch Pustekuchen: der VfL bot die beste Saisonleistung, da stimmte alles. Dieser Einsatz, dieser Fight als Außenseiter, diese taktische Top-Einstellung vom Trainer-Team waren super, griffen, gingen voll auf. Trainer Freddy Griesbach konnte seinen Stolz, seine Freude kaum in Worte fassen, er war einfach happy-dieser Sieg nach fünf Pleiten ist viel wert. Alle Tugenden wurden angewandt, alle Vorgaben wurden top umgesetzt- warum ging dies nicht immer so. Der VfL spielte von Beginn an diszipliniert, lies den Löwen kaum Zeit zum Atemholen, die Echazkrokodile setzten die Gastgeber unter Druck, der VfL mit Kampfgeist, einem Willen, der Berge versetzen kann, einer Leidenschaft, die nicht zu toppen ist, einer glänzenden Chancenverwertung, einer hervorragenden variablen Abwehrarbeit mit einem toll haltenden Torwart Magnus Becker, der auch ein Matchwinner war. Dazu machten die Akteure -voll motiviert- kaum technische Fehler -so wenige wie selten- auch das ein Grund für den Sensationssieg -dieses Wort muss man in dem Zusammenhang anwenden. Die Jungs aus der Echazstadt liefen zur Höchstform auf - über Rechtsaußen war es Axel Goller , der neunmal traf- auf Linksaußen Marc Breckel mit zehn Toren (gesamt 122)-dieser Tempo- Handball mit den Gegenstößen war ein Grund für den klaren, auch in der Höhe verdienten Sieg. Man lag nie zurück, zog den Löwen früh die Zähne. Paul Prinz machte klar: „Wir haben immer an einen Sieg bei den Löwen geglaubt, gingen trotz der Niederlagen mit Zuversicht in das Spiel, wollten endlich die Serie beenden, was uns eindrucksvoll mit dem vierten Auswärtssieg gelang." Die Gäste machten weniger Fehler, man war in allen Bereichen effektiv, blieb unter zehn technischen Fehlern, wurde für den Monster- Einsatz belohnt. Man kam unter 25 Toren weg-Lob an Becker- die Abwehrarbeit war top-jeder half dem anderen, das war eine Einheit. Wenn man dann 34 Tore in Östringen erzielt, spricht das für die starke Leistung. Hinten wurde von Willstätt gepunktet, deshalb ist der Sieg so wichtig, man hat weiterhin sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Die Gäste führten 3:0, dann 6:3 -es lief wie geschmiert. Die Löwen kamen auf 10:11 heran, aber sie führten nie, lagen zur Pause 14:18 hinten. Der VfL war bärenstark, stabil, geriet nie in Gefahr, hatte alles im Griff:20:15, 24:18, 27:20, Becker hielt fast alles, auch Marvin Buck aus dem Landesligateam war dabei. Keupp, Hertwig und Niklas Roth kamen nicht zum Einsatz, Möck spielte ganz kurz. Dafür traf der Bruder von Niklas Mathis Roth, der sonst in der A-Jugend spielt. Komfortabler Vorsprung: 29:20 .dann 34:24- eine Sensation. Trainer Griesbach war stolz: „Jammern wegen der Verletzungen hilft nichts, wir haben eine gute Mannschaft, spielten diszipliniert, wir mussten ans Limit gehen, kamen gut ins Spiel, setzten unsere Stärken ein." Jörg Hertwig war fassungslos: „Ich habe zehnmal den Spielbericht gelesen, wir siegten mit zehn Toren, ich kann`s kaum glauben, da fielen auch Griesbach Steine vom Herzen. Ich sagte immer, wir brauchen einen Überraschungssieg-nun ist der Fall eingetreten. Ich bin natürlich happy, das war die richtige Antwort, ein Befreiungsschlag. Nach dem 3:0 lief es und als Löwen-Coach Michel Abt mit sieben Feldspielern agierte, konnten wir viermal ins leere Tor treffen. Es passte alles, der Wille war da, das war alles positiv, wir zeigten den nötigen Biss und natürlich haben uns die Gastgeber unterschätzt. Wir bestimmten das Spiel immer, setzten alle Vorgaben um, entscheidend war der große Kampf von der ersten bis zur letzten Sekunde, wir ließen nie nach. Alle gingen über Grenzen hinaus, da warfen sich alle rein. Das war der VfL mit all seinen Tugenden- das war ein Sieg der Effektivität, ich bin begeistert, stolz auf die Truppe, die endlich mal zurückzahlte. Wir hatten Druck, mussten endlich mal wieder zwei Punkte einfahren, dass es bei den Löwen funktionierte , ist unfassbar. Das war reif und clever , gibt uns Selbstvertrauen. Wir spielten ja wie aus einem Guss." Bei den Löwen spielte Tim Ganz mit, der zur Bundesliga- Mannschaft hoch genommen wird.

So spielten sie:
Becker, Buck – Möck, Schmid 3, Jabot 1/1, Prinz, Goller 9/1, Thiemann 3, Breckel 10/1, Haug, Mattis Roth 1, Stahl 4, List 3/1

Gegen die Junglöwen war der Teamgeist besonders gefordert - am Ende wurde der Tabellenzweite gestürzt. Archivbild: Axel Grundler