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VfL macht in Neuhausen den Sack nicht zu

TSV Neuhausen/Filder – VfL Pfullingen 31:30 (18:16)

So nah war der VfL einem Sieg in einem Ligaspiel in Neuhausen wahrscheinlich noch nie, und am Ende fuhren das Team des Trainergespanns Frederick Griesbach und Michael Gruber sowie die über 100 mitgereisten Fans doch wieder ohne etwas Zählbares nach Hause.

Zu Beginn legten die Gastgeber stetig vor, der VfL, bereits nach 25 Sekunden nach einer Zeitstrafe erstmals in Unterzahl, lief immer einem knappen Rückstand von zwei bis drei Toren hinterher. Eine Chance zum Ausgleich ließen die Gastgeber lange nicht zu, so ging es mit 18:16 in die Pause.

Zurück auf der Platte zeigten die Echazkrokodile den Maddogs erst einmal die Zähne, glichen innerhalb von 65 nach Wiederanpfiff aus, setzten sich nach dem zwischenzeitlichen 18:19 mit einem 6:0-Lauf auf 24:19 (40.) ab. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte fand also lediglich ein Wurf der Gastgeber sein Ziel. Daran sollte auch die sagenumwobene Auszeit der Gastgeber beim 19:21 aus Sicht ebendieser erst einmal nichts ändern, denn der Lauf der Pfullinger wurde sogar noch forciert, das Team von den Fildern traf weitere fünf Minuten nicht. Erst ab der 41. Minute kamen die Hausherren wieder zurück und das Team aus dem Echaztal kam ins Grübeln. So gelang Julian Reinhardt, er spielte lange Zeit in der JSG Echaz-Erms, mit einem Doppelpack in der 47. Minute der Ausgleich zum 25:25. Bis zum 27:27 blieb die Partie ausgeglichen, beide Teams leisteten sich zwischendurch immer wieder Fehler. Dann sollten dich die Gastgeber jedoch noch einmal auf 30:27 (57.) absetzen – für manch einen schien die Messe nun gelesen, doch nicht so für den VfL: Man kämpfte sich zurück, Niklas Roth trat in der 60. Minute zum Strafwurf an, zuvor scheiterten schon Christian Jabot, Micha Thiemann und Lukas List. Der Youngster blieb ganz cool und versenkte des Spielgerät 36 Sekunden vor Spielende im gegnerischen Tor zum 30:30. Nach den zurückliegenden 15 Minuten wäre wohl so mancher zumindest mit diesem einen Punkt zufrieden gewesen, doch die Gastgeber hatten am dritten Advent keine Geschenke für den VfL parat und trafen zwei Sekunden vor Spielende zum 31:30.

 

TSV-Trainer Eckart Nothdurft war nach der Partie überrascht, dass der VfL nach der zwischenzeitlichen Führung mit fünf Treffern „die Tür noch einen Spalt auf gelassen hat“.

VfL-Trainer Frederick Griesbach blieb nur auf die Ausgeglichenheit der Liga hinzuweisen.

Das Team von den Fildern hat mit diesem Sieg nun wieder die Abstiegsränge verlassen. Am Samstag wird das Nothdurft-Team dem VfL sicher beide Daumen drücken, geht es für die Echazkrokodile mit dem TV Willstätt gegen ein Team, das derzeit punktgleich mit dem TSV Neuhausen ist.

So spielte der VfL:
Magnus Becker, Daniel Schlipphak – David Wittlinger, Alexander Schmid 3, Marc Breckel 3, Florian Möck 1, Felix Stahl 3, Niklas Roth 8/1, Micha Thiemann 3/1, Paul Prinz 1, Christian Jabot, Julius Haug, Axel Goller 5, Maximilian Hertwig, Lukas List 3.

Im Derby zwischen dem TSV Neuhausen und dem VfL wurde ordentlich zugepackt: hier wird das Ersatztrikot von Florian Möck einem Reißtest unterzogen - das erste überstand den mehrfachen Test nicht. Bild: Axel Grundler