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Württembergligadamen dominieren Echaztalderby

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WL: SG Ober-/Unterhausen – VfL Pfullingen              18:32 (12:17)

Nach der zuletzt unglücklichen Punkteteilung des vergangenen Spieltags in der Partie gegen den HC Schmiden/Oeffingen, stand für die Pfullinger Damen am vergangenen Sonntag ein besonderes Spiel auf dem Plan. Im Lokalderby gegen die SG Ober-/Unterhausen, das jedes Jahr aufs Neue aufgrund seiner besonderen Atmosphäre gespannt erwartet wird, sollten endlich wieder zwei Zähler und damit der erste Sieg unter der neuen Regie von Uwe Villgrattner eingefahren werden.

Vor zahlreichem Publikum zeigte sich in den Anfangsminuten auf Pfullinger Seite noch Nervosität im Abschlussverhalten, das von den Gastgeberinnen mit schnellem Gegenstoßspiel bestraft wurde und ihnen nach 6 gespielten Minuten einen Vorsprung von 3:1 Toren ermöglichte. Bei diesem Vorsprung sollte es jedoch nicht lange bleiben. Im Abwehrspiel fanden die Pfullinger Reihen zu mehr Sicherheit und nach einem 3-Tore-Lauf von Lydia Junger zum 7:9 war der Vorsprung nun auf Seiten des VfL zu verzeichnen. SG-Trainer Kania reagierte mit einem Time-Out, doch auch im Anschluss daran gelang es den Gastgeberinnen nicht, die Oberhand im Spiel zurückzugewinnen. Mit dem Treffer zum 12:17 besiegelte Melanie Gnadt, die insgesamt 6-mal vom Kreis erfolgreich war, den 5-Tore-Vorsprung für die VfL-Damen zur Halbzeitpause.

Nahtlos an die erste Halbzeit anknüpfend, lies die Abwehrformation der Pfullingerinnen durch die stark deckenden Hanna Fetzer und Anni Wörner im Zusammenspiel mit der gut aufgelegten Torhüterin Vivien Heinzelmann den SG-Damen kaum noch Möglichkeiten, zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen. So konnte der Vorsprung beim Spielstand von 14:18 in den darauffolgenden 14 torlosen Minuten der Gastgeberinnen auf einen deutlichen 10-Tore-Vorsprung (14:24) ausgebaut werden. Auch im Angriffsspiel konnten sich nahezu alle VfL-Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen und Lea Klett verwandelte alle 5 Strafwürfe vom 7m-Punkt sicher. Verdient sicherten sich Villgrattners Schützlinge so die beiden Punkte beim Endstand von 18:32 im Echaztalderby und festigen damit den 9. Tabellenrang, der weiterhin den Anschluss an das Mittelfeld ermöglicht.

VfL-Trainer Uwe Villgrattner: „die Mannschaft stellte eine überragende Abwehr“. Gleichzeitig spielte man im Angriff geduldig, erarbeitete sich seine Chancen. sege/vh

So spielte der VfL:
Vivien Heinzelmann, Kim Bahnmüller – Kyra-Antonia Graf 2, Katrin Pieringer 2, Elena Goller, Davina Renz 1, Mona Abele 2, Michelle Sulz 3, Jana Plankenhorn 4, Lydia Junger 6, Hanna Fetzer 1, Lea Klett 5/5, Anni Wörner, Melanie Gnadt 6.

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